Oratorienchor Kreuzlingen
Chorwerke, Oratorien und Messen aus allen Musikepochen bis in die Moderne
Unser nächstes Konzert
«The Deer’s Cry» – Chormusik von Gesualdo, Lukaszewski, Pärt u.a.
Sonntag, 22. März 2026, 17 Uhr (Kreuzlingen)
Kirche St. Stefan, Kreuzlingen-Emmishofen
Karfreitag 3. April 2026, 17 Uhr (Amriswil)
Evangelische Kirche Amriswil
Eintritt Amriswil: Fr. 25.00 bis 48.00 (nummerierte Plätze)
Tickets Amriswil: Eventfrog, Abendkasse ab 16.00 Uhr oder Amriswiler Konzerte
Ola Gjeilo (*1978)
Serenity (O Magnum mysterium) für gemischten Chor und Violoncello
Klangbeispiel*
Felice Anerio (1560-1614)
Christus factus est für vierstimmigen Chor a capella
Klangbeispiel*
Christian Pezold (1677-1733)
Aria – aus der Partita in A für Viola d’amore solo
Arvo Pärt (*1935)
Peace Upon You Jerusalem für Frauenchor
Klangbeispiel*
Carlo Gesualdo (1566-1613)
Ecce vidimus eum – aus Responsoria 1611 für sechsstimmigen Chor a capella
Klangbeispiel*
György Kurtag (1926-2019)
Jelek, játékok és üzenetek (Signs, Games and Messages), Nr. 3 für Cello solo
Pawel Lukaszewski (*1968)
O Vos Omnes – aus Responsoria Tenebrae
Klangbeispiel*
Kaija Saariaho (1952-2023)
Sept Papillons für solo Cello, Nr. I, IV, VII.
Arvo Pärt (*1935)
The Deer’s Cry für gemischten Chor a capella
Klangbeispiel*
Anonym (um 1700)
Ciaconna in F für Viola d’amore solo, aus einem im österreichischen Stift Göttweig gefundenen Manuskript
Erik Ešenvalds (*1977)
In Paradisum für gemischten Chor, Violoncello und Viola
Klangbeispiel*
* Youtube/Fremdaufnahme
The Deer’s Cry ist ein dunkles, meditatives A-Capella-Stück von Arvo Pärt – und als Programm des Oratorienchors im Frühjahr 2026 eine musikalischer Brückenschlag von der italienischen Renaissance in unsere Gegenwart.
Wie Felice Anerio, Nachfolger des grossen Palestrina als ‚Compositore‘ der römischen Kapelle (Christus factus est) und sein in vielem so gegensätzlicher Zeitgenosse Carlo Gesualdo de Venosa (Ecce vidimus eum) im 16. Jahrhundert, hat auch der Pole Pawel Lukaszewski (*1968) Musik für die heiligen Offizien der Woche vor Ostern geschrieben, in denen die Passionsgeschichte liturgisch erinnert und besungen wird. Sein O Vos Omnes schliesst in vielem an die Renaissance-Komponisten an und steht zugleich in der Tradition polnischer Sakralmusik, die er mit zeitgenössischen Klängen weiterschreibt.
The Deer’s Cry und Pärts Frauenchor Peace Upon You Jerusalem erweitern das Programm inhaltlich und öffnen es weiter in Richtung Nord-Ost. Von Estland, der Heimat Pärts, einem der einflussreichsten Komponisten der letzten 50 Jahre, ist es nicht mehr weit bis zur finnischen Komponistin Katia Saariaho. Aus ihren Papillons für Violoncello solo erklingen drei Sätze, in denen Übergänge ins Immaterielle, wenn auch ganz ohne Kirche, so doch nicht minder intensiv Musik werden. Sie bilden zusammen mit Auszügen aus Signs, Games and Messages von György Kurtag und zwei Solo-Werken für Viola d’amore aus den Jahren der plötzlichen Hochkonjunktur dieses spannenden Instruments um 1700 den zweiten, instrumentalen Schwerpunkt des Programms.
Zum Auftakt und am Schluss schliesslich erklingen die neuesten Werke, geschrieben von den beiden jüngsten Komponisten, beide im Jahr 2012. In ihnen machen Chor und Instrumente gemeinsame Sache: Ola Gjeilo, Serenity/O Magnum mysterium und Erik Ešenvalds, In Paradisum.
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